Anna-Hood-Gang Leuna


Vom 21.-26. August 2019 fanden an der Grundschule "Friedrich-Ludwig-Jahn" in Leuna Anna-Hood-Workshops mit allen Schülern der 4. Klassen statt. Hier einige Ergebnisse:

 

 


Wir müssen was tun

 

 

 

Früher war es schöner.

 

Da konnten wir lachen,

 

Da konnten wir weinen.

 

Und jetzt hören wir

 

Nur noch Schweigen.

 

 

 

Wir müssen was tun,

 

Sonst werden wir

 

Nicht mehr atmen können.

 

Wir müssen was tun.

 

 

 

Der Klimawandel

 

Rückt immer näher heran,

 

Wir müssen was tun,

 

Sonst werden wir

 

nicht mehr atmen.

 

 

 

Wir müssen was tun,

 

Plastik spielt auch eine Rolle,

 

Das ist klar.

 

Wir müssen was tun,

 

Sonst können wir

 

Nicht mehr atmen.

 

Wir müssen was tun.

 

 

 

Laila Deege

 

 

 

 

 

 

Anna Hood in Leuna

 

 

 

Lucas ist Zuhause und sieht fern. Plötzlich klopft es an der Tür. Lucas fragt: Wer ist da?“ Er öffnet die Tür uns sieht Anna Hood. Sie fragt: „Bin ich hier in Leuna?“ Lucas antwortet: „Ja“. Anna Hood fragt: „Kannst du mich hier ein bißchen rumführen?“ Lucas sagt: „Ja“. Und so zeigt er ihr das Leunawerk, den Plastikpark, das CCE, das Haupttor und das Rathaus. Dann verabschieden sie sich. Anna Hood zeigt Zuhause ihren Freunden, die Fotos, die sie in Leuna gemacht hat.

 

Ben Backmann

 

 

 

 

 

Ich würde Anna Hood sagen, dass es in Leuna nicht mehr so stinkt wie früher und dann würde ich ihr das neue Leunawerk zeigen. Und dann würde ich mit ihr in unsere Schule gehen und in den Plastikpark.

 

Mina Adamovic

 

 

 

 

 

Ich sitze Zuhause am Tisch und da klopft es an der Tür. Es ist Anna Hood. Ich frage, ob sie reinkommen will und sie sagt. „Ja“. Dann zeige ich ihr mein Kinderzimmer und meinen Hund. Doch sie sagt, sie will zum Leunawerk. Da sehen wir die Fackel. Gibt die Zeichen für Außerirdische?

 

Nils Hildebrandt

 

 

 

 

 

Anna Hood fragte mich: „Was möchtest Du in Leuna ändern?“ Ich sagte: „Ich möchte die vielen Baustellen abschaffen!“ „Okay, dann gehen wir mal zum Rathaus“, sagte sie. Dort sind wir gleich hoch zu Frau Dr. Hagenau gegangen, und Anna Hood hat gesagt: „Ich werde Dir helfen, damit die Bürgermeisterin Dir hilft.“

 

Jason Rich Wyzick

 

 

 

 

 

Anna Hood erzählte mir, dass sie die Welt verändern möchte. Ich zeigte ihr die Stadt. Als wir Jugendliche sahen, die den Fluss verschmutzten, sagte sie ihnen, dass sie das nicht machen sollen. Doch die Jugendlichen hörten nicht auf damit. Da ist Anna böse geworden und sie rannten weg. Wir verfolgten die Teenager.

 

Jacob Papillaran

 

 

 

 

 

Ich sagte zu Anna Hood: „Komm, wir gründen eine Gang!“ Anna Hood sagte: „Und was wollen wir dann machen?“ Ich sagte: „Vielleicht gehen wir in den Plastikpark und finden noch mehr Gangmitglieder!“ Als wir im Park ankamen trafen wir Max und Paul. Ich sagte zu den Jungs: „Wollt ihr beim unserer Gang mitmachen?“ Die Jungens sagten: „Okay!“

 

Fabian Kalkofen

 

 

 

Nazha sitzt zu Hause und liest ein Buch. Nazha liest „Anna Hood“. Auf einmal klingelt es. Nazha rannte zur Tür und da stand Anna Hood. Nazha freute sich sehr. Willst du reinkommen?“ „Ja, danke!“ Nazha holte Anna eine Tasse Tee. Anna Hood sah das Buch „Anna Hood“ auf dem Tisch liegen. Sie fragte: „Wie heißt du?“ Nazha antwortete: „Ich heiße Nazha“. Anna Hodd sagte: „Dein Name ist schön“. Nazha sagte: „Danke! Und ich lese gerne Deine Geschichte!“ Anna Hood sagte: „Danke!“ Nazha fragte: „Hast du das Buch geschrieben?“ Anna Hood antwortete: „Nein, das hat Herr Jankofsky geschrieben“. Nazha sagte: „Ach so“. Anna Hood sagte: „Danke für den Tee! Leider muss ich jetzt gehen“. Nazha fragte: „Kannst du mir Deine Telefonnummer geben?“ „Ja“, sagte Anna Hood. „Tschüss!“

 

Nazha Darwisheh

 

 

 

Ein Mädchen namens Jessica sitzt alleine zu Hause und plötzlich klopft es an der Tür. „Kleinen Moment!“ Ein Mädchen stand vor der Tür. „Wer bist du?“ fragt Jessica. „Ich bin Anna Hood“, antwortet das Mädchen, „Bin ich hier in Leuna?“ Jessica antwortet: „Ja. Und was willst du hier?“ Anna Hood antwortet: „Ich bin hier, weil ich die Welt verbessern will.“ Jessica sagt: „Oh, ich helfe dir gern!“ Und so gehen sie zum Haupttor. Sie sammeln Plastik ein und Zigaretten, die rum liegen, und noch viel mehr. Dann gehen sie zurück. „Danke, Jessica“, sagt Anna Hood. „Bitte, Anna Hood“, sagt Jessica. Sie verabschieden sich. Jessica ist glücklich-

 

Jessica Rossa

 

 

 

Ich machte meine Hausaufgaben, da stand Anna Hood vor der Tür. Sie fragte mich, ob ich ihr Leuna zeigen kann. Ich sagte: „Ja, klar!“ Ich zeigte ihr unseren Hof, da gibt’s eine Schaukel, ein Volleyballnetz, einen Kletterbaum und eine große Hecke, in der man sich verstecken kann. Dann zeigte ich ihr das Leunawerk, die Feuerwehr und das cce und noch viele viele andere Gebäude.

 

Leonie Baum

 

 

 

Laila saß mit Anna Hood auf dem Sofa. Da klingelte ein Flüchtling an der Tür. „Der hat bestimmt Hunger“, sagte ich. „Geben wir ihm was zu essen“, sagte Anna Hood. „Ja, schnell!“ Er hat sich sehr gefreut. Und dann spendeten wir auch noch.

 

Laila Deege

 

 

 

Ich treffe Anna Hood auf dem Fußballplatz. Ich lade sie in meine Mannschaft ein, zum Toreschießen. Wir nennen uns FC Anna Hood Leuna. Wir trainieren zusammen und dann spielen wir gegen Real Madrid für einen guten Zweck. Das Geld, das wir verdienen geben wir den Armen.

 

Abdullah Kasem

 

 

 

Ich zeigte Anna Hood Leuna. Sie fragte mich, ob ich mit in die Gang will. „Kannst du gut kämpfen?“ Ich antwortete: „Ja, na klar!“ Wir halfen vielen Menschen.

 

Nik Wetzel

 

 

 

Ich bin mit Anna Hood zum Zirkus gelaufen. Wir haben zugeguckt. Da war ein Mann mit einem Fliegenden Teppich. Anna fragte mich, ob ich auch mal darauf fliegen will. Ich sagte: „Ja!“ und so flog ich nach Hause.

 

M. Radwan Denno

 

 

 

Nachdem ich Anna Hood das Leunawerk gezeigt hatte, lud ich sie noch auf eine Kugel Eis in der wunderschönen Stadt Leuna ein. Dann spielten wir im Plastikpark. Wir tobten und spielten und zum Schluss zeigte ich ihr das Stadion von Leuna. Und wir spielten noch Fußball. Zu Hause zeigte ich ihr mein Spielzeug und im Wohnzimmer den Fernseher und das Sofa.

 

Noah Greue

 

 

 

Ich kam von der Schule zurück und machte gleich Hausaufgaben. Mama war nicht da. Sie war noch auf Arbeit. Da klopfte ein Mädchen. Ich fragte: „Wer bist du?“ Sie antwortete: „Ich bin Anna Hood und ich brauche Hilfe“ „Ich helfe dir“, sagte ich, „aber warum hast du gerade bei mir angeklopft?“ „Anna sagte: „Weil ich dich nett finde“. Ich sagte: „Gut, veranstalten wir einen Flohmarkt! Ich hole alle meine Freunde und du deine Bande!“ Und wir brachten alle unser unnützes Spielzeug mit. Der Flohmarkt fand von 15.00 – 20.00 Uhr statt. Als der Markt beendet war, hatten wir genug Geld für alle Armen. Und alle lebten friedlich bis an ihr Lebensende.

 

Bennett Marley Eich

 

 

 

Ich sitze im Wohnzimmer und schaue Fernsehen, plötzlich steht Anna Hood vor der Tür. „Oh, komm rein!“ Und ich frage: „Anna Hood, würdest du mir einen Gefallen tun?“ „Gern“, antwortete sie. Ich sagen: „Würdest du bitte machen, dass die Menschen bitten, dass nicht mehr so viel Plastik in die Umwelt gelangt, machst du das für mich? Das wäre sehr nett!“ Und dann sage ich noch: „Und machst du bitte auch, dass es nicht mehr so aus den Gullys stinkt, weil mich das sehr nervt. Machst du das, Anna Hood?“ Anna Hood antwortet: „Ja, okay!“ „Danke“, sage ich und, „Tschüss! Hoffentlich sehen wir uns mal wieder.“

 

Julius Lindner

 

 

 

Anna Hood fragte mich, was ich für eine bessere Welt tun will. Ich schlug vor: „Wir können in den Park gehen und Müll aufsammeln“. Sie fand die Idee gut. Also haben wir zwei Mülltüten aus dem Keller geholt und sind in den Park gegangen. Dann haben wir den Müll und in den Container geworfen und dann noch ein paar Minuten auf dem Klettergerüst zusammengespielt.

 

Hanna Maria Leineweber

 

 

 

Ich sage zu Anna Hood, sie soll für mehr Gerechtigkeit in der Bebel-Schule sorgen, und das eine neue Schule gebaut werden, eine Hilfsschule, und auch mehr Häuser für die Menschen. Und ich würde mit Anna Hood Bäume pflanzen, damit Leuna naturfreundlicher aussieht.

 

René Böhme

 

 

 

„Moin, Anna Hood!“ „Hey Jason!“ „Wollen wir in die Stadtbibliothek? Ich wünsche mir nämlich eine grössere Bibliothek!“ „Ja, klar!“ Danach gingen wir zur Schule. Kevin hat gesagt, dass er gern einen größeren Sandkasten hätte. Naja. Dann sind wir zur Saale gegangen, da war schon fast kein Wasser mehr drin. Dann wurde es dunkel und ich musste nach Hause.

 

Jason Dominik Steiner

 

 

 

 

Am Ende entstand dann dieses Buch, das wir zum Schulfest am 14. September 2019 stolz unseren Eltern und Gästen vorstellten:

 

An der Grundschule "Friedrich-Ludwig Jahn" wurde im Juni 2017 die erste Anna-Hood-Gang gegründet.

Im Rahmen der "InterLese 2017" fanden in der Leunaer Grundschule weitere Anna-Hood-Veranstaltungen statt, so Begegnungen und Diskussionen mit Übersetzern der Story.